Setz dich durch!

Die Regeln einer gesunden Dominanz müssen bereits die Kleinsten lernen um sich durchzusetzen und Erfolg zu haben. Machtkämpfe beginnen bereits im Sandkasten dann, wenn es darum geht wer als nächstes die Schaufel haben darf. Spätestens seit dem Kindergartenalter ist es für jeden Einzelnen wichtig, sich und seine Bedürfnisse durchsetzen zu können.

Wir kennen sie alle. Menschen, die es geschafft haben. Menschen, zu denen wir in Bezug auf Erfolg aufschauen und diese auch in gewisser Weise bewundern. Elon Musk, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg ist der Erfolg nicht einfach so in den Schoss gefallen. Sie haben alle etwas dafür getan und haben sich durchgesetzt. Die angewandten Strategien und der Werdegang waren sicher unterschiedlich, der Erfolg gibt aber jedem Einzelnen Recht.

Mit der Vision zum ErfolgWeg zum Erfolg

Elon Musk, bekannt aus der Tagespresse als Chef von Tesla, hat bereits in den Kindertagen davon geträumt Menschen auf den Mars zu bringen. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, dass es auf unserem Planeten mal sehr eng werden würde und dieser irgendwann unbewohnbar sein könnte wenn es so weiter geht. Er hat mit seinem Motto

Wenn dir etwas wichtig genug ist, dann mach es. Auch wenn alle Chancen gegen dich stehen

auf seinen persönlichen Wohlstand verzichtet um sein Ziel zu verfolgen. Mehrere Male kurz vor der Pleite, bei Freunden auf der Couch schlafen und andere Rückschläge haben ihn von seinem Ziel nicht abgebracht. Heute leitet er einen großen Konzern und verfolgt mehr den je mit seiner Firma SpaceX den Drang in den Weltraum zu kommen. Dass er mit seiner Falcon – Rakete inzwischen Lieferant für die ISS ist, zeigt den Erfolg seiner Bemühungen und Willenskraft. Sozialpsychologen vertreten auch die Meinung dass Willenskraft wie ein Muskel ist, den man trainieren muss um Höchstleistungen zu erbringen.

 Unverzichtbarkeit

Steve Jobs hat für seinen Erfolg die Unverzichtbarkeit gewählt. Jahre, nachdem er die Firma Apple gegründet hatte, zog er sich aus dem Tagesgeschäft zurück und wurde durch die Manager aus dem Unternehmen entfernt. Als Apple dann kurz davor war, an die Wand gefahren zu werden, holten sie ihn zurück und er machte das Unternehmen zu einem der wertvollsten weltweit. Steve war davon überzeugt, für den Erfolg selbst verantwortlich zu sein. Das hat er mit Kreativität, Geschäftssinn und einem kaum vergleichbaren Gespür für Trends bestens umgesetzt. Jeder kennt noch seine charismatische Art und Weise Produkte vorzustellen und diese für seine Kunden unverzichtbar zu machen. Für Steve Jobs war

Innovation der Unterschied zwischen einem Anführer und einem Anhänger.

Bis zu seinem zu frühen Tod hat er die Entscheidungen unter dem Aspekt getroffen, das Gesamtziel im Auge zu behalten und zu verfolgen. Auch wenn diese Entscheidungen primär als ungemütlich eingestuft werden konnten.

Einzigartigkeit

Um sich gegenüber anderen durchzusetzen ist es wichtig, sich von den anderen zu unterscheiden. Andere Ideen zu haben oder andere Wege einzuschlagen als es die Masse macht, bringen Menschen ins Rampenlicht und belohnen sie mit Aufmerksamkeit. So oder so ähnlich könnte man auch die Geschichte von Facebook und Mark Zuckerberg beschreiben. Während seine Mitbegründer nicht in Erscheinung traten, nutzte Zuckerberg diesen Weg zu seinem späteren Erfolg. Heute ist er mehrheitlich an Facebook beteiligt, seine Mitbegründer halten noch geringe Teile am Unternehmen.

Diese Einzigartigkeit und die Präsenz in der Öffentlichkeit durch den Inhaber haben anderen Unternehmen einen wesentlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschafft. Ob es Tesla, Apple oder in Deutschland Claus Hipp sind. Alle stellen sich der Öffentlichkeit und geben dem Unternehmen ein einzigartiges Bild.

Strategien für größeres Durchsetzungsvermögen

Viele erfolgreiche Menschen nutzen für ihre Durchsetzung Strategien um sich einen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen. Einige dieser Strategien möchte ich dir für deinen Weg zum Erfolg mit geben.

  1. Stärke deine Position durch AnchoringGib das 1. Gebot ab oder äußere als 1. deinen Wunsch. Hier findest du am ehesten Gehör bei deinen Verhandlungspartnern.
  2. Brich überholte Regeln oder schaffe sie ab. Wozu sollst du dich an Regeln halten, die keinem mehr nutzen und nur noch da sind weil sich keiner vorher getraut hat, diese zu brechen?
  3. Respektiere dein Umfeld. Tagtäglich bist du von Menschen umgeben, von denen du teilweise auch abhängig bist. Respektiere und wertschätze diese und ihre Meinungen.
  4. Umgib dich mit Gleichgesinnten„Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich am häufigsten umgibst“ sagte Jim Rohn. Sind in deiner näheren Umgebung Sieger, wirst du auch einer. Gleiches gilt auch für Verlierer.
  5. Triff klare AussagenAuch ein klares Nein bringt dich auf der Erfolgsleiter weiter nach oben. Du musst nicht das tun, was andere von dir möchten.
  6. Der stärkere gewinnt. Im Tierreich kannst du das gut beobachten. In einem Rudel wird der Boss angegriffen um dessen Position einzunehmen, aber achte dabei auf die Fairness!
  7. Blickkontakt halten. Studien belegen, dass mehr als 55% eines Gesprächs Blickkontakt für erfolgreichere Verhandlungen gehalten werden sollten. Doch nie mehr als 4 Sekunden am Stück, sonst wird es für den Gesprächspartner unangenehm.
  8. Sei unberechenbar. Folge deinen Impulsen und handle danach. Dies kann immer wieder unterschiedlich ausfallen und es wird für andere schwieriger, dich einzuschätzen. Du folgst mehr deinen inneren Werten.
  9. Gehe in Vorleistung. Menschen wollen das soziale Gleichgewicht halten. Hast du schon was für sie getan, kommt die Gegenleistung. Diese kann dann auch höher ausfallen.
  10. Ködere Verbündete. Es hilft relativ wenig und kostet zu viel Energie, andere zu überreden oder zu etwas zu drängen. Beachte und binde deren Interessen mit ein um dein Ziel zu erreichen. Erschaffe dir auf diese Weise ein gut funktionierendes Netzwerk.
  11. Humor. Es ist alles schon ernst genug. Schaffst du mit Humor eine lockere Atmosphäre, wirst du für deine Verhandlungspartner sympathischer.
  12. Wiederholungen. Wenn du wichtige Dinge wiederholst, werden diese bei deinem gegenüber immer weiter verfestigt. Psychologen gehen davon aus, dass Wiederholungen teilweise stärker wirken als die Wahrheit.
  13. Gegenangriff starten. Bist du Attacken ausgesetzt, versuche den Ball deinem Kontrahenten zuzuspielen. Dann ist dieser erst mal am Zug… Das können Zwischenrufe oder Unterbrechungen in Vorträgen sein. Die berührte Peinlichkeit des Störers stärkt deine Position.

 

Viele dieser Strategien sind moralisch vielleicht nicht die angenehmsten in der Anwendung. Daher solltest du sehr auf die Situation achten, in der du dich gerade befindest und nicht rücksichtslos deine Interessen verfolgen. Die faire Zusammenarbeit mit anderen hat schon immer Sympathien eingebracht.

Auch wenn du es nicht für möglich hältst, das Potenzial etwas großartiges zu erreichen steckt auch in dir. Möglicherweise fehlt dir nur noch das Ziel klar vor Augen oder du traust es dir noch nicht zu.