Sklave der Gesellschaft oder doch lieber selbstbestimmtes Leben?

Ein Standard unserer heutigen Gesellschaft ist es verheiratet zu sein, zwei Kinder, ein Eigenheim und ein 40-Stunden – Angestelltenverhältnis zu haben. Dass sich dieser Standard derzeit immer weiter verändert, ist zum Teil erfreulich. Singlehaushalte, Patchworkfamilien oder mehr als zwei Kinder zählen inzwischen auch schon zum Standard. Doch ist das immer noch nicht ein selbstbestimmtes Leben.

Der Norm – Alltag

In vielen Fällen reicht das monatliche Einkommen gerade so aus. Es bleibt noch etwas für Geburtstagsgeschenke, einige Unternehmungen und den Jahresurlaub übrig. Und dann wird durch die „gesellschaftliche Norm“ noch einiges drauf gepackt: neues Auto, Markenklamotten oder: Bio – Lebensmittel müssen es auch sein. Neben dem 8-Stunden – Tag verbringt man die übrige Zeit auf dem Weg zur Arbeit mit dem Blick auf das neueste Modell eines Smartphones und wartet danach geduldig im Supermarkt um seinen Einkauf zu bezahlen. Kinder werden aus der Ganztagsbetreuung abgeholt, es gibt ein gemeinsames Abendessen und nachdem die Kinder im Bett sind, wird der Feierabend vor dem neuesten Modell eines Flachbild – TV‘s genossen. Dieser Umstand wird uns als erfülltes und glückliches Leben verkauft. Das entspricht den Vorgaben der Gesellschaft und ein Großteil strebt zu dieser „Normalität“.

Vielleicht fühlst du dich bei diesen Sätzen angesprochen. Vielleicht denkst du, „Bei mir ist es genau so.“ Bist du glücklich mit deinem Leben? Hast du dir die Frage schon mal oder einige male gestellt?

Die moderne Sklaverei

Der obige Standard ist an sich nichts weiter als moderne Sklaverei. Der Sinn ist für viele dieses Hamsterrad, in das sie sich begeben haben, weiter am laufen zu halten. Während sie mit dem laufenden Rad beschäftigt sind, bleibt keine Zeit nach dem „Warum“ zu fragen. Die aktuell laufende Fußballweltmeisterschaft ist da viel wichtiger. Außer vielleicht dich selbst oder dein nächstes Umfeld interessiert sich niemand dafür, ob es dir gut geht oder nicht. Das einzig relevante ist, dass der Konsum aufrecht erhalten wird. Da findest du regelmäßig die Werbung im Briefkasten oder eine der 13.000 Botschaften am Tag auf einem anderen Wege. Und jede hat den gleichen Inhalt: Kauf! Die Werbeindustrie hat es mittlerweile so gut hinbekommen, dass du diese Werbungen gar nicht mehr als solche wahr nimmst.

Diese Botschaften treffen dich glücklicherweise unterbewusst. Andernfalls könntest du diese gar nicht verarbeiten. Aber diese unterbewussten Botschaften, beeinflussen dich mehr als du dir vorstellen kannst. Theorien besagen, dass der un- und unterbewusste Anteil unseres Alltags zu ca. 95% abläuft. Allein durch diesen Umstand, dass ein Teil deiner Entscheidungen und die Beeinflussung durch Botschaften ohne deinen bewussten Filter ablaufen, erkennst du wie wenig du noch bestimmst in deinem Leben. Du bist zu einem Sklaven der Konsumgesellschaft geworden. Dein Drang nach Kauf und Besitz vermitteln dir ein kurzfristiges Glücksgefühl, das aber gleich darauf den Impuls nach mehr setzt. Das Hamsterrad läuft weiter.

Menschen kaufen Dinge die sie nicht brauchen, mit Geld das sie nicht haben, um Menschen zu gefallen, die sie nicht mögen.

Wahre Ironie. Die Schablone, die dir aufgedrückt wurde, hält dich davon ab deinen Wünschen und Träumen zu folgen. Sie hält dich davon ab, dein Leben selbstbestimmt und frei zu leben.

Hamsterrad ausbremsen

In den letzten Jahren konnten wir beobachten, dass immer mehr Menschen sich dieses Umstands bewusst wurden und den Ausstieg aus dem Hamsterrad voran treiben. Es ist in der Regel recht einfach aber sicherlich nicht leicht. Wir sind durch unser bisheriges Leben konditioniert auf ein bestimmtes Wohlstandsniveau, darauf möchten wir einfach nicht mehr verzichten. Da fangen wir an, uns Dinge schönzureden und zurechtzulegen. „Der Job ist ja doch nicht so schlimm“, „Ich habe ja noch mein Hobby zum Ausgleich“ oder „Ich treffe mich regelmäßig mit meinen Freunden“ sind nur einige dieser zurechtgelegten Ausreden.

Diejenigen, die damit begonnen haben das Hamsterrad auszubremsen, erkennen die möglichen Alternativen. Diejenigen, denen bewusst geworden ist dass sie aus diesem Hamsterrad aussteigen müssen, beginnen sich mit dem Sinn des Lebens zu beschäftigen. Da zählt dann nicht mehr die Frage „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ die schon unzählige beschäftigt hat. Diese Frage wird durch „Gibt es ein Leben vor dem Tod?“ ersetzt.

erfolgreiche UnternehmerAlternativen suchen

Einige haben sie bereits gefunden. Die Alternativen zu einem glücklichen und erfüllten Leben. Zu einem Leben, das nicht nur dem Konsum geschuldet ist, sondern auch davon geprägt ist seinen Wünschen und Träumen zu folgen. Ein Leben in dem man Konditionierungen und Prägungen der Vergangenheit hinter sich lassen kann und seinen Sehnsüchten folgen kann.

 

 

Wünschst du dir auch ein solches Leben? Bist du bereit dafür, das Neue zu entdecken? Als Holistic Coach kann ich dir helfen, diesen Weg zu beschreiten. Ich habe ihn selbst vor etwa sechs Jahren für mich entdeckt und bin unendlich dankbar dafür.

Schreibe mir über dein aktuelles Problem und was dich gerade beschäftigt. Lass uns gemeinsam die Lösung dafür finden. Denn diese steckt bereits in dir, du kannst sie nur noch nicht greifen.